Renault Logo Renault Zero Emission Logo AHM Gebrauchtwagen Logo
Öffnungszeiten

Sie haben Fragen zum Thema Elektromobilität?

Die Fragen von "Neulingen" zu diesem Thema sind häufig immer die selben – "Wie weit komme ich dann mit meinem neuen Fahrzeug?" oder "Was kostet es mich, wenn ich das Fahrzeug auflade?" oder "Kann ich das Fahrzueg auch zu Hause an meiner normalen Steckdose aufladen?". An dieser Stelle finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch für "alte Hasen" haben wir bestimmt noch das ein oder andere Interessante auf Lager.

Die Elektromobilität ist so aktuell wie nie zuvor.

Seit 2016 gibt es in Deutschland einen großen Fördertopf mit dem die Verbreitung des Elektroautos vorangetrieben und die Zukunft eingeleitet werden soll. Autohersteller sollten und müssen sich mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzen, da der Drang des Konsumenten nach einem vernünftigen Zero Emission Vehicle (kurz: ZEV) immer größer wird. Der Hersteller, der im Jahre 2017 noch keine Entwicklungsarbeit in das E-Mobil gesteckt hat, wird über kurz oder lang keinen Erfolg mehr haben.

Wahre ZEV Fans prangern die Industrie förmlich an, dass der Schritt, vermehrt auf die E-Mobilität zu setzen, zu spät und zu inkonsequent getätigt wurde. Ein Blick in die Geschichte gibt diesen Anprangerungen durchaus Recht. Das erste Elektrofahrzeug wurde bereits 1839 in Aberdeen, Schottland gebaut, der erste elektrische PKW wurde 1888 in Coburg, Deutschland auf die Straße gebracht. Allgemein spricht man sogar in den Jahren 1889-1912 vom Zeitalter der Elektromobilität. Doch dann kam der tiefe Fall des E-Mobils und es verschwand lange Zeit in der Vergessenheit. Erst im Jahre 1990 wurden erste Bemühungen angestellt dieses Thema wieder aktuell zu machen. Doch dauerte es nochmals 13 Jahre bis erste Erfolge verzeichnet werden konnte.

Seit 2003 beschäftigen sich immer mehr Hersteller mit der Einführung oder Entwicklung von ZEVs. Nennenswerte Pioniere in diesem Schritt der Entwicklung sind 2006 Tesla, mit dem Tesla Roadster Konzept, 2007 General Motors, mit dem Chevrolet Bolt Konzept, 2009 Mitsubishi, mit dem i-MiEV, 2009 die PSA Gruppe mit dem Peugeot iOn und dem Citroen C-Zero, 2010 - der Meilenstein - die Markteinführung des Nissan Leaf, dem bisweilen meistverkauftesten ZEV weltweit. Und schon Ende 2011/ Anfang 2012 - der zweite Meilenstein der ZEV Geschichte - die Markteinführung der drei Renault ZE-Modelle (Twizy, Kangoo ZE und Fluence ZE). Zudem gab Renault in diesem Jahr die Produktion des Zoe bekannt.

Seit diesen Anfängen wächst die Elektromobilität stetig und unaufhaltsam.

Juni 2015 trat, durch einen Entscheid der Bundesregierung Deutschland, das Elektromobilitätsgesetz in Kraft, durch das die Nutzung von Elektroautos gefördert werden soll. 2016 folgte ein großer Fördertopf zur Förderung des Kaufes von Elektroautos und des Ausbaus der Infrastruktur.

Wer nun noch nicht an die Elektromobilität glaubt, wird über kurz oder lang mit seinem thermischen Fahrzeug wohl vor den großen Ballungsgebieten parken und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen, um in diese Gebiete fahren zu dürfen. Denn seit dem Abgasskandal von VW ist das Verbot thermischer Autos in Städten und Ballungsgebieten so aktuell wie nie zuvor.

Wieso ist ein Elektroauto gut und wichtig für die Zukunft?

Diese Frage kann und muss man aus der Sicht der Verbraucher, als auch aus der Sicht der Hersteller betrachten.

Aus der Sicht der Hersteller ist die Elektromobilität ein wichtiger Bestandteil des Flottengeschäfts und der Modellpolitik. Durch die Beschlüsse in den einzelnen Länderregierungen, als auch gemäß Richtlinien der EU, müssen Hersteller immer striktere Auflagen und Vorgaben einhalten. Insbesondere die zulässigen CO2-Ausstöße werden in der Zukunft immer niedriger und für die Hersteller fast unmöglich einzuhalten. Durch die Elektromobilität, in ihren verschiedensten Formen, werden diese Werte realistischer. Durch rein elektrische Fahrzeuge kann dieser Wert drastisch und durchaus positiv gesenkt werden.

Aus der Sicht der Verbraucher ist die Elektromobilität ebenso notwendig. Durch stetig steigende Bevölkerungszahlen und eine anwachsende Urbanisierung werden wohl 2050 70% der Weltbevölkerung in Städten wohnen. In Zeiten in denen Städte für Tage oder Wochen aufgrund der hohen Luftverschmutzung, dem Smog, für thermische Fahrzeuge gesperrt werden, ist es unumgänglich an die Zukunft zu denken und dem entgegenzuwirken. Wenn wir also in der Zukunft nicht durch dicke Nebelwolken in der Stadt und deren Parks spazieren wollen, wird es Zeit hier etwas zu verändern.

Folglich ist die Elektromobilität ein Thema, dem sich jeder früher oder später widmen muss. Die Entwicklung der Renault-ZE-Zulassungszahlen in Deutschland trägt dem Rechnung. Mit einem Marktanteil von über 27,88% im Februar 2017 sind wir absolut führend im Bereich der rein elektrisch angetriebenen KFZ.

Warum Elektro?

Eine Frage die sich viele noch nicht Elektrofahrzeug-Halter stellen, ist immer wieder „Warum soll ich ein Elektroauto fahren?“. Diese Frage ist mit den Vorteilen der Elektromobilität zu beantworten.

Einer der vielen Vorteile wurde in der Einleitung bereits beantwortet und ausführlich beschrieben. Ein ZEV ist emissionsfrei und stößt beim Gebrauch keine Abgase aus.

Des Weiteren leben wir heutzutage bereits in einer Welt, in der der Geräuschpegel ständig und überall sehr hoch ist und stetig steigt. Viele Kommunen und Länder errichten deshalb hohe, nicht besonders schöne und teure Lärmschutzwände. Ein ZEV fährt quasi geräuschlos und ist somit nicht zu hören. Die einzigen Geräusche, die ein ZEV von sich gibt sind die Abrollgeräusche der Reifen. Diese helfen aber auch um ein ZEV im Straßenverkehr wahrzunehmen.

Haben Sie schon mal ein ZEV an der Ampel oder aus dem Stand heraus beschleunigt? Es ist kein Geheimnis, dass der Abzug von 0km/h an berauschend ist. Das ZEV hat ein sofortiges, maximales Drehmoment und bringt all seine Kraft ohne Turboloch, Drehzahlkeller oder ähnlichem direkt auf die Straße.

Der vierte Vorteil ist der gleitende, quasi schwebende, Fahrkomfort eines ZEV. Da ein ZEV komplett ohne Gangwechsel auskommt und lediglich einen „Gang“ kennt schweben bzw. gleiten Sie, ohne ruckeln und Unterbrechungen, förmlich über die Straße. Ein Fahrkomfort der seines gleichen sucht, egal bei welchem Hersteller.

Ein weiterer erwähnenswerte Vorteil eines ZEV betrifft den After-Sales Bereich, also alles was nach dem Kauf passiert. Beginnen wir bei der Wartung. Diese ist bei einem ZEV mit deutlich weniger Kosten verbunden, als bei einem thermischen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Während ein thermisches Fahrzeug Zahnriemen, Motorluftfilter, Auspuff, Zünd-/Glühkerzen und Kraftstofffilter besitzt, die regelmäßig erneuert werden müssen und immer wieder Ölwechsel benötigt, kommt ein ZEV ganz ohne diese kostenintensiven Aufwendungen aus.

Geht man hier von einer Haltedauer von 10 Jahren aus, sparen Sie sich über den genannten Zeitraum bei einem Renault Zoe, im Vergleich zum Renault Clio, 40% der Wartungskosten. Bei einem Kangoo Z.E., im Vergleich zu seinem thermischen Pendant, sparen Sie sich über denselben Zeitraum sogar 50% der Kosten.

Versicherungen bieten für ZEV´s vergünstigte oder attraktivere Tarife an, als für thermische Fahrzeuge.

Zu guter Letzt müssen wir hier die KFZ-Steuerbefreiung erwähnen. Ab Erstzulassung ist Ihr ZEV 10 Jahre lang steuerfrei. Diese Steuerbefreiung ist Fahrzeuggebunden unabhängig von eventuellen Halterwechseln. Die Einsparungen, die Sie hier erwirtschaften, können Sie sich anhand Ihres jetzigen PKW´s ausrechnen.

Wie ist der Stand von Renault Z.E. heute und was zeichnet Renault als Z.E. Hersteller aus?

Das 2009 ins Leben gerufene Z.E.-Programm von Renault ist, und das muss natürlich auch erwähnt werden, ein extremer Imagebooster für die Marke Renault an sich. Andererseits handhabt man dieses Thema mit enormer Seriosität. Renault ist sich seiner Pionier- und Erfolgsarbeit bewusst Hier verliert man nicht die Zukunft aus den Augen und ruht sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Tage aus. Was hat Renault bisher auf die Beine gestellt?

Der Renault Zoe ist Europas meistverkauftes Elektrofahrzeug, weltweit muss er sich lediglich dem konserneigenen Nissan Leaf geschlagen geben.

Mit dem Renault Twizy hat man ein Fahrzeug entwickelt, das eine komplett eigene Fahrzeugkategorie darstellt und so bisher einmalig ist.

Der Renault Kangoo Z.E. ist der Fuhrpark-Eroberer.

Alle drei Fahrzeuge zusammen bilden eine breite Kundschaft im privaten und gewerblichen Flottenbereich. Für den Handwerker, die Hausfrau, den Pendler, Vereine/Kommunen und Großflottenbetreiber, als auch Carsharing-Firmen ist dieses Angebot an Modellen höchst interessant.

Prominente und exemplarische Beispiele können Sie am Ende dieses Punktes sehen.

Ebenfalls wurden alle drei mit etlichen Auszeichnungen versehen. (Grafik mit BASF, Feuerwehr, Polizei)

Welche ZEV befinden sich überhaupt auf dem deutschen Markt?

RENAULT

  • Zoe: Europas meistverkauftes ZEV. Seit 2017 mit einer NEFZ (=Neuer Europäischer Fahrzyklus)Reichweite von 400 KM. Ab 22.100,- €*
  • Kangoo Z.E.: Erhält im Jahr 2017 ein „Akku-Lift“. Neue NEFZ- Reichweite wird dann 270 KM betragen (bisher 170 KM) Ab 24.157,- €*
  • Twizy: Der kleinste von Renault und lediglich als Ein- bzw. Zweisitzer verfügbar. Hat eine NEFZ-Reichweite von 100 KM. Ab 6.950,- €*

NISSAN

  • Leaf: Weltweit das meistverkaufte ZEV. 2017 wird hier auch ein Akku-Update erwartet, jedoch bisher nicht bekannt. NEFZ-Reichweite von 250 KM. Ab 23.365,- €*
  • E-NV 200 (Evalia): Das Pendant von Nissan zum Kangoo. Sowohl als Nutzfahrzeug, als auch als Familien Van verfügbar. NEFZ-Reichweite von 170 KM. Ab 24.635,38,- €* bzw. 31.705,86,- €*

MITSUBISHI

  • I-MiEV: Eine NEFZ-Reichweite von 160 KM. Ab 23.790,50 ,-€*

BMW

  • i3: Das reinelektrische ZEV von BMW mit einer NEFZ-Reichweite von 190 KM. Ab 34.950,- €*
  • i8: Hybrid Fahrzeug von BMW. Mit unterstützendem thermischen bzw. elektrischen Motor. Elektrische NEFZ-Reichweite 37 KM. Ab 130.000,- €*.

MERCEDES BENZ

  • B-Klasse Sports Tourer Electric Drive: NEFZ-Reichweite von 200 KM. Ab 39.151,- €*
  • Weitere Mercedes Modelle als Hybrid oder Plug-In Hybrid Varianten verfügbar
  • Smart fortwo Electric Drive: NEFZ-Reichweite von 160 KM. Ab 21.940,- €*

VOLKSWAGEN

  • E-Up: NEFZ-Reichweite von 160 KM. Ab 26.900,- €*
  • E-Golf: NEFZ-Reichweite von 190 KM. Ab 34.900,- €*

OPEL

  • Ampera-E: Kommt 2017 auf den deutschen Markt. NEFZ-Reichweite von 500 KM. Preise noch nicht bekannnt, wahrscheinlich aber ab 35.000,- €*

PEUGEOT

  • iOn: NEFZ-Reichweite von 150 KM. Ab 19.800,- €*

CITROEN

  • C-Zero: NEFZ-Reichweite von 120 KM. Ab 19.800,- €*
  • E-Mehari: NEFZ-Reichweite von 200 KM. Ab 24.790,- €*

KIA

  • Soul EV: NEFZ-Reichweite von 212 KM. Ab 30.790,- €*.

HYUNDAI

  • Ioniq: NEFZ-Reichweite von 280 KM. Ab 33.300,- €*

TESLA

  • Model S: Ab einer NEFZ-Reichweite von 536 KM bis hin zu 849 KM. Ab 81.419,- €*
  • Model X: Ab einer NEFZ-Reichweite von 417 KM bis hin zu 565 KM. Ab 106.800,- €*
  • Model 3: Kommt voraussichtlich Mitte 2017 auf den Markt. NEFZ-Reichweite von ca. 345 KM. Ab 35.000,- $*, deutscher Preis noch nicht bekannt.

*Unverbindliche Preisempfehlung der Basisausstattung (Stand Mai 2017)

Batterietechnik

Die Hersteller sind sich hier einig und benutzen aktuell alle durch die Bank weg Lithium-Ionen-Batterien. Diese Batterietechnik ist vergleichbar mit der Akku-Technologie in einem Laptop oder einem Smartphone - lediglich um einiges größer und stärker.

Lithium-Ionen Batterien haben den Vorteil, dass sie eine hohe Energiedichte aufweisen, eine Vielzahl an Ladezyklen überstehen und keinen nennenswerten Memory-Effekt verzeichnen.

Der Nachteil an ihnen ist jedoch ihr enorm hohes Gewicht, was die Autos schwerer macht, als ihre thermischen Pendants. Dazu kommen hohe Preise in der Herstellung der Batterien und eine noch nicht zufriedenstellende Ladekapazität.

Deshalb arbeiten die Hersteller mit Hochdruck an noch effizienteren, leichteren und besseren Batterien.

Der ZEV Hersteller Tesla hat mittlerweile eine ganz eigene Batteriefertigungshalle namens „Gigafactory“ gebaut, in der er seine Batterien, die bisher größten und effektivsten auf dem Markt, hergestellt. Dies soll über kurz oder lang die Preise eines Tesla senken.

Auch im Gespräch sind Batterieversionen aus Aluminium bestehend. Diese wären deutlich leichter und sollen mehr Energie speichern können. Jedoch hat man hier noch kein vernünftiges Patent entwickeln können, das den Lithium-Ionen Konkurrenz bietet.

In den USA versucht man sich zudem mit Hilfe von Staatsgeldern an Lithium-Sauerstoff Batterien. Diese sollen fünfmal so viel Ladekapazität haben zu einem Fünftel des Preises der Lithium-Ionen.

Der größte Hersteller der Lithium-Ionen Batterien ist LG Chem, der sowohl Renault als auch Opel/GM und Hyundai beliefert.

Verschiedene Ladestecker-Varianten und Ladestärken

Auf dem weltweiten Z.E. Markt gibt es viele unterschiedliche Typen und Varianten von Ladesteckern.

  • Schuko-Ladekabel: Der gängigste Stecker in Deutschland überhaupt. An der normalen Haushaltssteckdose lässt sich damit das eigene Fahrzeug mit bis zu 2,3 kW laden. Auf Grund seiner Absicherung und der geringen Ladeleistung stellt es jedoch oft nur ein "Notladekabel" dar.
  • Typ1- Ladekabel (Yazaki): Ein Ladekabel für die einphasige Ladung Ihres ZEV. Dies ermöglicht eine maximale Ladeleistung von 7,4 kW.
  • Typ2- Ladekabel (Mennekes): Dieses Ladekabel ist zurzeit der europäische Standard, auf den sich die europäischen Hersteller geeinigt haben. Mit diesem Ladekabel ist sowohl eine einphasige, als auch eine dreiphasige Ladung Ihres ZEV möglich. Die üblichste Ladeleistung hier ist die 22 kW Ladung, möglich sind jedoch bis zu 240 kW.
  • CCS: Diese Abkürzung bezeichnet das Combined Charging System. Da der Typ2 Ladestecker meist nur zur Aufladung mit Wechselstrom dient, wurde für das Aufladen mit Gleichstrom das CCS eingeführt. Auch mit Drehstrom kann hier geladen werden. Es verbindet also alle verschiedenen Ladesysteme und stellt mit höheren Ladeleistungen die Zukunft der Ladestecker dar.
  • CHAdeMO: Eine vor allem in Asien weitverbreitete Lademöglichkeit asiatischer Fahrzeuge. Hier ist ein Input von 50kW möglich. Da es für den Privatmann jedoch nicht kostengünstig ist, diese Lademöglichkeit zu Hause zu installieren (stand April. 2017 mind. 12.000€), befindet sich lediglich der Anschluss in Ihrem Fahrzeug.
  • Supercharger: Teslas hauseigenes Ladesystem. Kein Hersteller hat es so verstanden wie Tesla, dass potentielle Käufer eine gesicherte und schnelle Lademöglichkeit benötigen, um schnellstmöglich wieder auf der Straße zu sein. An einem Supercharger ist eine Ladestärke von bis zu 150 kW möglich. Wie auch beim CHAdeMO ist hier der Ladeanschluss an der „Tanksäule“ selbst verbaut und kann vom Kunden dort genutzt werden. Tesla Kunden laden selbst zu Hause häufig mit einem Typ2 Kabel, 11 oder 22kW. Auch ist eine Ladung mit Schuko (einphasig) möglich, jedoch aufgrund der Batteriegröße mit sehr langer Ladezeit verbunden.
  • Battery-Swap: Dies ist keine Lademöglichkeit im eigentlichen Sinn, aber dafür eine neue Art und Weise extrem schnell und leicht zu einer voll aufgeladenen Batterie zu kommen. Tesla will zukünftig dieses System auf den Markt bringen. Hier soll der Kunde auf eine vorgesehene Tauschstation fahren und sein Auto abstellen. Innerhalb weniger Minuten soll hier eine leere Batterie ausgebaut und eine vollaufgeladene Batterie in das Fahrzeug eingebaut werden. Auch andere Verwendungszwecke gibt es hier bereits, jedoch noch nicht für den privaten Gebrauch. Hier wäre Tesla der erste Anbieter, sobald dieses System auf den Markt kommt. Diesen Gedanken hat Renault 2011 bereits in die Tat umgesetzt. So gab es in Tel Aviv Batterie-Tauschplätze. Dieses System tut sich in der Wirklichkeit aber sehr schwer, da mit hohen Investitionen zu rechnen ist. Renault und alle anderen Volumenhersteller haben sich für die Ladung unterwegs und zuhause entschieden.
  • Induktives Laden: Mit dieser, unter anderem bei Handys bereits verfügbaren Ladeoption ohne Steckverbindung, beschäftigen sich auch die Fahrzeughersteller. Da diese Variante jedoch im Moment noch nicht effektiv genug läd, gibt es noch kein serienmäßig produziertes ZEV das diese Möglichkeit nutzt. Bei Elektrobussen ist diese Lademöglichkeit jedoch bereits an vielerlei Orten im Einsatz.

Welchen Einfluss hat die Außentemperatur auf die Reichweite?

Die Außentemperatur hat einen sehr gewichtigen Einfluss auf die Reichweite Ihres ZEV. Optimale äußere Bedingungen für Ihr ZEV wären +20°C. Da diese Temperatur selten exakt vorkommt, gibt es Abweichungen bei höheren bzw. niedrigeren Temperaturen. Bei einer Temperatur von 5°C weniger als die Normtemperatur können Sie von ca. 15 KM weniger Reichweite ausgehen. Dies setzt sich so fort. Auch bei höheren Temperaturen als 20°C haben Sie eine geringere Reichweite.

Hierfür gibt es zweierlei Gründe. Zum einen wird das Kühl- bzw. Heizsystem unterschiedlich stark beansprucht um den Akku auf Betriebstemperatur zu bringen um die gewünschte Temperatur im Fahrgastraum zu erzielen. Zum anderen hat die Außentemperatur auch Auswirkungen auf die Batteriezellen. Diese können die Energie bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen schlechter speichern.

Welchen Einfluss hat die Topographie meiner Fahrtstrecke auf die Reichweite?

Die Topographie spielt ebenfalls eine Rolle bei der Reichweite Ihres Fahrzeugs. Dies ergibt sich daraus, dass das Fahrzeug beim bergauf Fahren deutlich mehr Energie benötigt als auf ebener Strecke, was sich in höherem Verbrauch äußert. Dieses Phänomen können Sie bei einem thermischen Fahrzeug ebenfalls beobachten.

Auf der anderen Seite wirken sich bergab Fahrten positiv auf Ihre Reichweite aus. Beim bergab Fahren lassen Sie das Fahrzeug bevorzugt so weit wie möglich rollen. Dadurch entsteht ein sogenannter Rekuperationseffekt. Bei diesem wird kinetische Energie, also Bewegungsenergie, zurück in den Akku eingespeist.

Welchen Einfluss hat die Geschwindigkeit mit der ich fahre auf die Reichweite?

Die Geschwindigkeit ist ein großer Faktor bei der Reichweite Ihres ZEV. Ein Phänomen das aber nicht nur bei elektrischen Fahrzeugen eine große Rolle spielt, sondern genauso auch bei thermischen Fahrzeugen zu beobachten ist. Je höher die Geschwindigkeit, desto höher ist die Beanspruchung des Motors. Je mehr Motorleistung abgerufen wird, desto höher ist der Verbrauch.

Ein Rechenbeispiel von Renault ergibt, dass eine Fahrtgeschwindigkeit von 110 KM/H statt 130 KM/H zwar auf die Dauer der Reise eine Erhöhung der Fahrtzeit um 15% ergibt, jedoch der Verbrauch des Fahrzeugs um 40% sinkt. Dies sind enorme Einsparungen, die Sie hier haben. Sie selbst können nun entscheiden, ob Ihnen eine schnelle verbrauchshohe Reise oder eine etwas langsamere verbrauchsarme Reise mehr zusagt.

Welchen Einfluss hat mein Fahrstil auf die Reichweite meines ZEV?

Auch hier kann man sagen, wie bei der Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs auch, dass ein elektrisch betriebenes Fahrzeug nicht anders auf Ihren Fahrstil reagiert als ein thermisches Fahrzeug.

Ein ruppiger, stark beschleunigender, aggressiver und nicht vorrausschauender Fahrstil zahlt sich nicht aus, wenn Sie Kraftstoff/Strom sparen wollen.

Mit mäßigem Beschleunigen und vorrausschauendem Fahren schonen Sie zum einen die Umwelt und zum anderen Ihren Akku.

Ihre Umwelt und die Mitfahrer werden es Ihnen danken, wenn Sie vorrausschauend und nicht aggressiv sich auf den Straßen bewegen.

Hat die Vorklimatisierung/das Vorheizen einen Einfluss auf meine Reichweite?

Bei der Vorklimatisierung spricht man davon, dass das Fahrzeug während dem Ladevorgang, bevor Sie das Fahrzeug nutzen, je nach Außentemperatur, vorklimatisiert bzw. -geheizt wird. Dies ist vergleichbar mit einer Standheizung oder einem „warmlaufenlassen“ eines thermischen Fahrzeugs. Ein Fahrzeug mit warmen Motor und Akku kann seine Kraft schonender entfalten und auf die Straße bringen.

Ein weiterer positiver Effekt der Vorklimatisierung- gerade im Winter- ist, dass Sie sich in ein warmes, vorgeheiztes Fahrzeug setzen und nicht warten müssen bis das Fahrzeug während der Fahrt warm wird. Unter Umständen müssen Sie auch gefrorene Scheiben nicht mehr enteisen. Ach ja, und vergessen Sie nicht, dass dies ganz legal passiert und Sie sich, im Gegensatz zum „warmlaufenlassen“ beim thermischen Fahrzeugnach §30 StVO, nicht strafbar machen.

Renault empfiehlt hier eine Komforttemperatur von 18-19°C im Winter und 21-22°C im Sommer.

Was bedeutet der ECO-Modus und was bringt er?

Der ECO-Modus ist der reinelektrische Range-Extender eines ZEV. Bei geringerer Motor- und Klimaleistung verbraucht Ihr Fahrzeug weniger Strom als im normalen Fahrmodus. Das ZEV fährt somit ökologischer und sparsamer.

Bei Renault wird sogar davon ausgegangen, dass Sie eine Einsparung von durchschnittlich 15% auf der Landstraße und im Stadtverkehr haben.

Die verringerte Leistung des ZEV-Motors wirkt sich natürlich aber auch auf Ihre Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung aus. Bitte beachten Sie dies vor allem bei Autobahnfahrten und Überholvorgängen.

Der ECO-Modus ist übrigens jederzeit zu- und wieder abschaltbar. Sie können also jederzeit allein bestimmen, wann Sie sparsam fahren und wann nicht.

Wie verhält es sich mit der Rekuperation?

Die Rekuperation ist ein System, das Ihnen hilft Ihre Reichweite zu maximieren. Bei Rekuperation spricht man von der Rückgewinnung der kinetischen Energie. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Sie Energie, die durch die Bewegung Ihres Fahrzeugs, ohne Energiezufuhr durch das Gaspedal, erzeugt wird, wieder in das System zurückführen. Hierdurch kann sich also der Akku wieder aufladen und an Reichweite zurückgewinnen.

Renault hat im Zoe hierfür ein patentiertes, einzigartiges System entwickelt, bei dem Sie nicht nur beim ausrollen, sondern auch beim Bremsen rekuperieren. Die mechanische Bremse wird erst beansprucht, wenn die gewünschte Bremsleistung nicht durch Rekuperation erzielbar ist.

Eine sehr vorrausschauende Fahrt mit Ihrem ZEV ist dadurch sehr empfehlenswert, da Sie unnötiges Beschleunigen vermeiden und Energie zurückgewinnen.

Spielt die Reifengröße eine Rolle für die Reichweite?

Auf jeden Fall hat die Reifengröße Auswirkung auf die Reichweite. Mit der kleinsten verfügbaren Größe (15 Zoll für Renault Zoe) erzielen Sie die maximale Reichweite.

Mit der nächst größeren Größe, sprich 16 Zoll, haben Sie, laut Angabe Renault, eine geringere Reichweite, die sich aber nur minimal bemerkbar macht. Renault geht hier von einem Reichweitenverlust von rund 5 KM aus.

Mit der größten verfügbaren Größe 17 Zoll haben Sie, laut Renault Angaben, eine geringere Reichweite als bei den beiden vorherigen Größen. Renault geht hier von rund 25 KM, im Vergleich zu 15 Zoll, aus.

Der Unterschied zu den 16 Zoll fällt geringer aus, doch gewichtet sich mit 20 KM immer noch stark.

Gibt es besondere Reifenmarken die zu empfehlen sind?

Sowohl bei Sommer- als auch Winterreifen gibt es Marken, die sich besonders darauf spezialisiert haben die Reichweite zu maximieren und optimal auszunutzen.

Bei den Sommerreifen sind hier vor allem die vom Hersteller aufgezogenen Reifen zu erwähnen. Hier hat man eine Kooperation mit Michelin, die besonders effiziente Reifen hergestellt haben. Dieser Reifen von Michelin nennt sich „Energy E-Saver“ und wurde eigens für die Renault Zoe entwickelt.

Bei den Winterreifen gibt es auch immer mehr Hersteller, die eigens entwickelte Reifen produzieren, die das Bestmögliche aus dem ZEV herausholen können. Besonders zu erwähnen sind hier einerseits der „Dunlop Winter Response 2“ und der „Nokian WR D3“. Jedoch werden sich in den nächsten Jahren viele Hersteller diesem Thema widmen und versuchen nachzuziehen.

Was bedeutet „Reichweite nach NEFZ“ bei den Renault Z.E. Modellen?

Eine Reichweite nach NEFZ bedeutet, dass dies der maximale Reichweiten-Wert für Ihr Fahrzeug laut dem „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ ist. Bei diesem wird bei festgelegten Parametern unter Laborbedingungen gemessen, wie weit das jeweilige Fahrzeug kommt. *Dies sind die Werte unter reellen Bedingungen.

Welche „Steckerarten“ gibt es zum Laden eines Renault Z.E. Modells?

Bei Renault sind folgende in Verwendung:

  • Mennekes Typ 1: Bei Kangoo Z.E. Phase 1 & dem Renault Fluence Z.E .
  • Mennekes Typ2: Bei Kangoo Z.E. Phase 2 + Zoe
  • Schuko-Notladekabel: Bei allen vorhandenen Renault Z.E. Modelle

Mit welchen Stromstärken kann mein Renault Z.E. Modell geladen werden?

  • 2,3kW/Schuko: Die gängigste Ladeoption für den Twizy. Aber auch Zoe und Kangoo können mit dem normalen Hausstrom geladen werden.
  • 43kW: Mit dieser Stromstärke lädt lediglich der R210/Q90 Motor.

Welche Ladedauer kann ich bei meinem Renault Z.E. Modell erwarten?

Die Ladedauer ist abhängig von der maximal nutzbaren Ladestärke. Hier gilt es zudem noch zu beachten, dass man von zwei verschiedenen Werten redet. Die Ladung bis zu 80% und die Ladung bis zu 100%

Z.E. Car

ZE. Car ist ein sehr weitläufiger Begriff der viele Punkte des ZE. Angebots abdeckt. Vier Punkte lassen sich unter diesem Begriff zusammenfassen:

  • Qualität: Da die Elektromobilität im Hause Renault groß geschrieben wird und die ZEVs ein wichtiger Bestandteil der Modellpalette sind, will man hier dieselbe, wenn nicht sogar eine noch bessere Qualität der Fahrzeuge bereitstellen. Hierfür wurden eigens Qualitätsnormen entwickelt, die ihresgleichen suchen. Um diese Qualität zu sichern, werden die Zoe und Kangoo Z.E im selben Werk wie Clio (Flins, Frankreich), respektive Kangoo (Maubeuge, Frankreich) gefertigt.
  • Sicherheit: Ein Thema das bei den thermischen als auch bei den elektrischen Fahrzeugen eine der größten Prioritäten im Hause Renault ist. Alle Elektrofahrzeuge haben beim NCAP-Crashtest dieselben hervorragenden Ergebnisse erzielt wie ihre thermischen Pendants.
  • Zuverlässigkeit: Da es nichts Ärgerlicheres gibt als ein nicht-funktionsfähiges Fahrzeug, liegt diese Renault sehr am Herzen. Deswegen wurden 4 Mrd. Euro an Forschungs- und Entwicklungskosten der Allianz von Renault-Nissan und weitere 100 Mio. Euro für die Überprüfung der Batterien und Elektromotoren bereitgestellt.
  • Vernetzte Services: Dieser Service setzt sich wiederrum aus zwei verschiedenen Services zusammen. Auf der einen Seite ZE Interactive, auf der anderen Seite ZE Connect. Beide Services sind per Smartphone oder PC zu steuern.
  • My ZE Interactive beinhaltet, dass der Kunde die Fahrzeugladung per „Fernsteuerung“ bedienen, steuern und programmieren kann. Ebenfalls lässt sich die Vorklimatisierung des Innenraums somit problemlos vom Handy oder PC bedienen und einstellen.
  • My ZE Connect beinhaltet, dass der Kunde Batterieinformationen über sein Smartphone ganz einfach und bequem abfragen kann. Ebenfalls weiß er jederzeit Bescheid über Ladebeginn, Ladedauer und Ladeende seines ZEV. Außerdem wird dem Kunden auch die Reichweite und Erreichbarkeit von Zielen angezeigt. Sollte diese mal nicht gegeben sein, so zeigt Ihnen das Programm auch an wo eine Ladestation in der Umgebung erreichbar ist. Sollten Sie noch kein eingefleischter ZE Fahrer sein, so gibt Ihnen dieser Service sogar Tipps wie Sie Ihr ZEV noch sparsamer und effektiver fahren.

Z.E. Charge

Renault fordert für den Einbau einer ZE Ready Wallbox einen dafür geeigneten Monteur dieser Wallbox. Dieser Monteur muss eine ZE Ready Zertifizierung haben, damit der einwandfreie Einbau Ihrer Wallbox gewährleistet ist. Dies soll garantieren, dass Ihre Wallbox ordnungsgemäß funktioniert und stets die korrekte Leistung erbringt. Die Kosten eines kompletten Ladevorgangs zu Hause sind von abhängig, wieviel das Kilowatt kostet.

Z.E. Service

Unter Z.E. Service versteht man bei Renault die Garantiebedingungen für die Renault Z.E. Modelle und den speziellen Z.E. Assistance Pannendienst.

Garantie: (hier ausführen auf welches Model es welche Garantielaufzeiten und Umfänge gibt)

  • Twizy: ………………..
  • ZOE: ………………….
  • Kangoo: …………….
  • Master: ………………..

Auch auf die Batterie haben Sie eine Garantie. Auf diesen Punkt gehen wir später unter dem jeweiligen Punkt genauer drauf ein.

Des Weiteren sind, wie auch bei den thermischen Fahrzeugen von Renault, erweiterte Service- und Garantieverträge, die Ihnen über eine längere Dauer den Besitz Ihres ZEV sorgenfrei machen wählbar.

Unter dem Z.E. Assistance Pannendienst versteht man, dass Sie bei einer Panne jeglicher Art an 365 Tagen rund um die Uhr durch einen in Ihrer Nähe verfügbaren Pannendienst versorgt werden und das auch noch kostenlos. Bei längeren Werkstattaufenthalten bietet die Assistance Ihnen kostenlos ein Ersatzfahrzeug an, damit Sie mobil bleiben.

Z.E. Trip und Z.E. Pass

Z.E. Trip ist eine App die Sie über den R-Link Store in der Zoe herunterladen können. Mit diesem können Sie Reisen in die weite Ferne einfach und vorab planen. Sie müssen somit keine Angst haben, dass Sie irgendwohin reisen und dort nie ankommen, weil keine Ladestationen auf Ihrer Route zur Verfügung stehen. Dieses System vereinfacht das Reisen mit der Zoe.

Der Z.E. Pass ist eine App in Verbindung mit einer Karte mit der Sie öffentliche Ladestationen benutzen können. Sie synchronisieren die App mit der Karte und können dann bei jedem Anfahren von einer der 4.000 Ladestationen, die hiermit nutzbar sind, einfach via PayPal bezahlen. Ebenfalls können Sie über die App die Verfügbarkeit der Ladestationen, als auch die Preise an dieser Station erfragen und herausfinden.

Z.E. Trip in Verbindung mit Z.E. Pass ist eine tolle Möglichkeit Routen innerhalb Deutschlands weit im Voraus zu planen, wobei Sie dann auch die Preise an den örtlichen Stationen bereits im Voraus wissen.

Wissenswertes zur Batterie in einem Renault

Durch eine sehr moderne Batterietechnologie aus Lithium-Ionen ist eine tolle Reichweite bei den ZEV von Renault möglich. Diese Batterie verfügt über die neuesten und sehr hohen Sicherheitsstandards. Der altgefürchtete Memory-Effekt tritt nicht mehr auf und somit werden unvollständige oder abgebrochenen Ladevorgänge zu keinem Problem mehr und Sie schaden hiermit nicht der Batterie.

Die Lebensdauer einer Batterie wird auf 8 Jahre bzw. 200.000 KM geschätzt. Dies würde in etwa 2.000 Ladezyklen entsprechen.

Batteriemiete

Die Batterie ist das teuerste an einem ZEV, da sie am meisten Technologie beinhaltet und essentiell für das ZEV ist. Da Renault Ihnen als Kunde das ZEV möglichst erschwinglich machen möchte bietet man das Mietkonzept an. Sie sind nicht der Besitzer der Batterie, sondern lediglich der Mieter dieser. Aufgrund dessen tragen Sie auch nicht das Risiko wenn die Batterie an Leistung verliert und unter 75% Ladekapazität fällt. In diesem Fall erhalten Sie von Renault kostenlos eine neue Batterie und Sie fahren wieder absolut sorgenfrei. Diese Sicherheit haben Sie während der gesamten Laufzeit Ihres Mietvertrages. Der Mietvertrag läuft solange wie Sie der Fahrzeughalter sind. Bei der Veräußerung Ihres ZEV an einen Dritten können Sie jederzeit Ihren Vertrag auf den genannten Dritten überschreiben. Den Batteriemietvertrag können Sie zwar bei jedem Händler abschließen, dieser tritt aber lediglich als Vermittler auf, da Sie den Vertrag mit der Renault Bank schließen. Diese ist es auch, die die Batteriemiete monatlich von Ihrem Konto abbucht und Ihnen die Rechnung über diese Buchung sendet.

Batteriemietkonditionen

Die Mietkonditionen orientieren sich an Ihrer jährlichen Kilometerlaufleistung. Bei dem Kauf Ihres ZEV müssen Sie also grob im Kopf überschlagen wie viele Kilometer Sie im Jahr ungefähr fahren werden. Die niedrigste Kilometerlaufleistung beginnt bei 7.500 KM. Hier zahlen Sie für den 22 kWh Akku (240 km) zum Beispiel 59,- € und für den 41 kWh Akku (400 km) 69,- €.

Mit Z.E. FLEX zahlen Sie einfach je weitere 2.500 KM die Sie jährlich fahren, jeweils 10,- € mehr pro Monat. Das heißt bei einer Kilometerlaufleistung von 10.000 KM im Jahr zahlen Sie pro Monat 69,- € für die 22 kWh und 79,- € für die 41 kWh. Das geht so weiter bis zu 20.000 KM. Ab dieser Laufleistung macht ein speziell für Privatkunden verfügbares Produkt, Z.E. UNLIMITED sinn. Dieser Vertrag kostet Sie im Monat fix 119,- € - egal wieviel KM Sie im Jahr fahren.

Beim Renault Kangoo schließen Sie den Vertrag üblicherweise für 36 Monate ab. Auch hier berechnet sich die Miete nach der jährlichen Kilometerlaufleistung. Die Tarife beginnen hier bei 10.000 KM und einer monatlichen Miete von 73,- € netto. Sollten Sie einen Vertrag unter 36 Monate abschließen wollen müssen Sie pro 12 Monate weniger Vertragslaufzeit, 10,- € mehr Miete einrechnen. Auch hier können Sie eine höhere Kilometerlaufleistung buchen, die Abstufung beträgt hier 5.000 KM.

Auch der Twizy hat das Modell der Batteriemiete. Auch hier können Sie einen Vertrag, ähnlich wie beim Kangoo abschließen. Die niedrigste Kilometerlaufleistung beträgt hier 7.500 KM, für 36 Monate, für die Sie 50,- € brutto monatlich zahlen. Pro 2.500 KM mehr im Jahr zahlen Sie hier 4,- € mehr. Pro 12 Monate weniger Vertragslaufzeit zahlen Sie 5,- € mehr monatliche Miete.

Keine Sorge. Es ist nicht schlimm, wenn Sie beim Kauf Ihres ZEV nicht die tatsächliche jährliche Kilometerlaufleistung angeben. Mehr- und Minderkilometer werden von der Renault Bank fair abgerechnet. So zahlen Sie 4,5 Cent netto pro Mehr- oder Minderkilometer. Wenn Sie sich die Mühe machen und dies berechnen werden Sie feststellen, dass Sie somit nicht mehr zahlen, also keine Strafzahlung für Mehr- oder Minderkilometer, als wenn Sie gleich den höher entsprechend richtigen Vertrag gebucht hätten.

Batterie Flex Vertrag

Eine häufig gestellte und durchaus berechtigte Frage ist was der Besitzer des ZEV tun kann wenn er merkt, dass er jährlich mehr oder weniger fährt als im Batteriemietvertrag festgehalten ist. Natürlich gibt es die Möglichkeit der Abrechnung der Mehr- oder Minderkilometer, jedoch ist dies den meisten Kunden unangenehm.

Hier hat die Renault Bank eine einfache und unkomplizierte Lösung für alle Privat- und Sonderkunden gefunden. Der abgeschlossene Batteriemietvertrag nennt sich Z.E. Flex, was nichts anderes bedeutet als das Sie flexibel den Vertrag jederzeit an Ihre tatsächliche jährliche Laufleistung anpassen können.

Dieses Angebot ist vor allem für Kunden, die regelmäßig kurze Strecken, also nicht mehr als 50 KM täglich fahren.

Batterie Unlimited Vertrag

Private Neuwagenkunden, die mehr als 20.000 KM im Jahr fahren oder höhere bzw. saisonal stark schwankende Fahrlistungen haben können ein anderes Angebot in Anspruch nehmen. Hier gibt es das Z.E. Unlimited Angebot. Sie zahlen 119,- € monatlich und können dafür unbegrenzt fahren. Ob Sie dann 20.000 KM oder 60.000 KM fahren spielt für die Renault Bank dann keine Rolle.

Mobilitätsgarantie bzw. Was tun wenn der Akku auf der Strecke leer ist

In Ihrem Batteriemietvertrag ist bereits, ohne weiteres Zutun des Besitzers, eine Mobilitätsgarantie enthalten. Diese gilt für Sie über die gesamte Laufzeit des Batteriemietvertrages. Sollten Sie mal eine Panne haben oder merken, dass etwas an Ihrem Fahrzeug nicht normal ist können Sie jederzeit die Z.E. Assistance anrufen. Diese Nummer finden Sie in der Sonnenblende Ihres Renault. Die Z.E. Assistance kümmert sich dann darum, dass Sie zur nächsten Werkstatt geschleppt werden und dort für die Zeit ohne Auto mit einem anderen Fahrzeug versorgt werden. Sie müssen sich also keine Sorge machen, dass Sie auf der Strecke liegen bleiben und nicht mehr nach Hause kommen.

Diese Absicherung genießen Sie auch dann, wenn Sie sich einmal verzockt haben und die nächste Ladestation nicht mehr erreichen. Die Assistance schleppt Sie auch bei einer „Energiepanne“, also einem leeren Akku, zur nächsten Ladestation innerhalb der nächsten 80 KM.

Sie genießen somit mit Ihrem ZEV dieselbe Mobilität und Absicherung dieser, wie mit einem thermischen Fahrzeug.

Versicherung der Batterie

Beim Mieten der Antriebsbatterie fordert die Renault Bank, dass Sie die Batterie, die nicht Ihnen gehört, sondern weiterhin Eigentum der Renault Bank bleibt, ebenfalls mitversichert wird.

Der Wert, den Sie bei der Versicherung angeben müssten, wäre 7.000,-€.

Die meisten Versicherungen sind jedoch bereits mit dieser Thematik vertraut und wissen hier Bescheid. Einen Mehrkostenaufwand haben Sie hier im Normalfall nicht zu fürchten.

Sollten bei einem Unfall Schäden an der Batterie entstehen, so treten Sie gleichzeitig alle Schadensersatz-/ Versicherungsansprüche an die Renault Bank ab.

Batteriekauf

Der Batteriekauf war von vielen Kunden angefragt und erwünscht, weshalb sich Renault den Wünschen der Kunden gebeugt hat und diesem nachgekommen ist. Bei der Renault Zoe haben Sie seit 2017 erstmals die Möglichkeit die Batterie mit Zuerwerben. Sie müssen also keine monatliche Rate mehr an die Renault Bank leisten und sind vollständiger Besitzer des Fahrzeugs und dessen Batterie. Die Batterie hat einen Mehrpreis von 8.000,- €, den Sie beim Kauf des Neufahrzeugs erbringen müssen.

Beim Kauf der Batterie haben Sie 8 Jahre oder 160.000 KM lang eine Garantie auf die Batterie. Renault verspricht Ihnen in dieser Laufzeit mindestens 66% der Ladekapazität zu haben. Sollten Sie diesen Wert unterschreiten, haben Sie innerhalb der Garantie einen kostenlosen Anspruch auf eine neue Batterie. Sollten Sie nicht mehr in der Garantie sein und dieser Fall eintreten, müssten Sie selbst für eine Austauschbatterie aufkommen.

Während Sie als Batteriemieter bei einer Energiepanne einen Anspruch auf die Z.E. Assistance haben, besitzen Sie diesen nicht beim Kauf der Batterie.

Was hält die Zukunft für die Elektromobilität bereit?

Die Elektromobilität ist im Wachstum und, wie einige behaupten, noch in den Kinderschuhen. Der bisher bestrittene Weg ist gut, doch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

2017 verkündete Renault bei der Brüsseler Autoschau das Reichweiten-Upgrade für den Kangoo Z.E., der nun statt 170 KM eine NEFZ-Reichweite von 270 KM hat. Ebenfalls will man Ende des Jahres den Master Z.E. auf den Markt bringen und somit den Gewerbekunden ein größeres Angebot an ZEVs zur Verfügung stellen. Ende 2016 stellte Renault das Konzept Trezor vor. Trezor ist ein Sportwagen, der reinelektrisch angetrieben ist und mit seinem futuristischen Design bereits den Preis für „Schönstes Konzept-Car 2017“ gewonnen hat. 2019 will Renault von Charmeleon auf CCS umrüsten, durch dass das kurze Ladezeiten möglich sein werden. Ebenfalls soll der neue Zoe dann über 600 KM am Stück fahren können.

Der Nissan Leaf, das weltweit meistverkaufte ZEV, soll 2017 sowohl ein Reichweiten-Update, als auch ein Facelift erhalten. Spätestens im Oktober auf der Tokioer Autoschau soll es dann soweit sein, dass der neue Leaf, auf Basis des Concept IDS, zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Konzepts, erscheint.

Der Opel Ampera-e liegt zwar nicht mehr in der Zukunft, da die offizielle Markteinführung bereits begonnen hat, jedoch ist diese auf eine geringe Stückzahl limitiert. 2018 soll dann der große Marktstart beginnen und Opels Vollstromer mit NEFZ-Reichweite von 500 KM durch die Lande starten. Hier wird zuhause einphasig geladen. Unterwegs mit CCS.

2017 erwarten Tesla Fans, als auch nicht-Fans, die Markteinführung des Tesla Model 3. Der Kleinste von Tesla soll dann die Mittelklasse erobern und die Elektromobilität auch für den Mittelstand ermöglichen. Ob das Fahrzeug wirklich bereits 2017 erscheint wagen einige Experten zu bezweifeln. Nach Elon Musk, CEO von Tesla, zu Folge können wir aber fest damit rechnen.

Ebenfalls macht man bei Tesla große Fortschritte in Sachen Autopilot. Das autonome Fahren wird von Tesla gefördert und forciert.

Ebenfalls soll Gerüchten zufolge bereits tatkräftig an der Präsentation des Model Y gearbeitet werden, das die Tesla Produktpalette vervollständigt und das Tesla Motto beendet (S3XY). Das Model Y wird, analog zu Model S und Model 3, das kleine, erschwingliche Pendant zum Model X werden. Ein klein SUV für die Mittelklasse. Das letzte Tesla „Gerücht“ handelt von einem LKW. Angeblich soll man bereits tatkräftig an der Entwicklung des sogenannten Supertrucks arbeiten. Ein LKW mit Übergröße und vollfunktionsfähigem Autopilot.

BMW wird nach Jahren der Ideenpause auch wieder sein E-Programm fortführen. Fraglich ist jedoch ob dies, wie anfangs noch, unter der Sparte „i“ fortgeführt wird. Sollte dies der Fall sein wird oftmals über einen i5 spekuliert, der etwas größer ist als der i3 und natürlich mehr Reichweite hat.

Als viel wahrscheinlicher gilt, dass man die komplette, bereits bestehende Produktpalette von BMW mit starken Elektromotoren versieht und hier bereits mit dem 5er beginnt.

Hier wird aber weiterhin die Gerüchteküche stark angeheizt, weil es nichts Offizielles gibt. Ein gekonnter Marketing-Gag oder reine Mutmaßung?

Mercedes-Benz gab Ende 2016 bekannt, dass man, ähnlich wie BMW, eine eigene Sparte/Marke für die Elektromobilität ins Leben ruft, unter dem Namen eQ. 2019 soll der erste, eigens entwickelte eQ den Markt erobern. Weitere Modelle sollen dann folgen und die Marke Mercedes-Benz auf dem Markt etablieren.

Nach Jahren der Untätigkeit und Konzeptlosigkeit, wie man oft hört, gab 2016 die VW-Gruppe bekannt, dass man den Elektromarkt erobern und fluten möchte. Bis Ende 2025 sollen 25 verschiedene ZEV Modelle auf dem Markt sein. Alle unter VW vereinten Marken sollen dann ein E-Auto im Kontingent haben.

Die Renaissance des Bully, als E-Bully, ist hier auch bereits geplant. Erste Studien lassen hier vermuten, dass dieses Fahrzeug dann nicht nur vollelektrisch arbeitet, sondern auch autonom fahren kann.

Bei Kia darf man sich angeblich schon bald über ein Face- und Akkulift freuen. Vor allem die Reichweite soll 2017 noch verbessert und somit den anderen Herstellern nachgezogen werden.

Faraday Future kündigte 2016 groß das erste eigene Serienauto an, das 2017, spätestens 2018, auf den Markt kommen soll, der FF91. Vergleichbar mit dem Model S von Tesla wird man gespannt auf den Marktstart warten, da es Berichten zu Folge erste finanzielle Probleme gibt.

Und auch ein eigentlich bereits totgeglaubter Hersteller wird 2017, spätestens 2018 wohl seine Wiedergeburt feiern. Ein neuer Fisker Karma soll auf den Markt kommen. Dieser soll dann voll elektrisch fahren und natürlich an das fast schon legendäre erste Karma-Modell erinnern.

Die Zukunft der Elektromobilität wird in rosigen Zahlen und Gerüchten beschrieben.

Die Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende und die Hersteller entdecken diesen Markt erst jetzt so richtig für sich.

Rund 178 Jahre nach dem ersten Elektrofahrzeug beginnt der Boom des ZEV. Eine Welle, die man nicht aufhalten sollte und hoffentlich nicht wird.

Aktuell haben wir in Deutschland rund 6600 Ladestationen und knapp 19.000 Ladeanschlüsse. Dies ist der richtige Weg in eine voll-elektrifizierte automobile Zukunft. Der großteil der heutigen ZE Kunden läd primär zuhause. Ist man unterwegs und organisiert sich ein wenig, so sind auch große Distanzen locker zu überqueren.

ZEV= Zero Emission Vehicle. Fahrzeug ohne Abgasausstoß.

NEFZ= Neuer Europäischer Fahrzyklus. Reichweiten- und Verbrauchstest zur Ermittlung der Verbrauchswerte, Reichweite und Emissionswerte. Er soll Angaben der Hersteller transparenter und vergleichbarer machen. Dieser Zyklus ist ein 20-minütiger Test der sich aus verschiedenen Abschnitten zusammensetzt. In diesen Abschnitten wird beschleunigt und abgebremst, als auch mit konstanter Geschwindigkeit gefahren.

Smog= Eine englische Wortneuerfindung bestehend aus den Worten Smoke (=Rauch) und Fog (=Nebel). Bezeichnet wird hier eine dicke, rauchige, nebelige Abgasschicht, die in vielen Städten der Welt bereits das Stadtbild verunreinigt.

European NCAP-Crashtest= European New Car Assessment Programme / Europäisches Neuwagen-Bewertungs-Programm. Ähnlich wie der NEFZ ist es ein Programm das neue Modelle vergleichbarer macht. Hier werden Sterne vergeben. Je mehr Sterne, desto sicherer ist das Auto im Falle eines Unfalls. 5 Sterne sind die maximale Anzahl zu vergebender Sterne. Jeder Stern steht für ein bestimmtes Unfallszenario wovor das Auto die Insassen schützen muss.

Memory Effekt= Der Kapazitätsverlust bei akkubetriebenen Gegenständen. Der Gegenstand merkt sich bei häufigen Teilladungen die benötigte Menge an Energie und stellt diese sich gemerkte Menge als neuen Standard ein. Häufig der Fall bei Nickel-Cadmium Akkus.

Rekuperation= Kinetische Energie (=Bewegungsenergie) wird wieder in verfügbare Energie umgewandelt. Bei einem Auto spricht man hier von der Energierückgewinnung bei der Bewegung ohne Hinzuführen von Energie über das Gaspedal. Das Fahrzeug rollt aus und holt sich durch die eigene „Motorbremse“ Energie, die zum Fahren benötigt wird wieder zurück.

Topographie= Fachwort für die Geländebeschaffenheit. Also wie das Gelände beschaffen ist, mit all seinen Höhenunterschieden.

BAFA= Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit Sitz in Eschborn. Die Behörde, die über die Genehmigung des Förderantrags zum Kauf eines ZEV entscheidet.

Förderung durch Bund und Hersteller= Die deutsche Bundesregierung hat 2016 beschlossen den Kauf eines Elektroautos staatlich zu fördern. Dazu muss der Käufer einen Antrag bei der BAFA stellen, um die 2.000,-€, die der Bund fördert, genehmigt zu bekommen. Förderbar sind lediglich Modelle, die von der BAFA genehmigt sind. Eine Genehmigung wird dann automatisch erteilt, solange der Fördertopf noch nicht ausgeschöpft ist. Die Förderung vom Hersteller beträgt 3.000,-€ und muss nicht extra beantragt werden.